Projektstudie im Studiengang Facility Management

"Was ist Facility Management? – Über den Werdegang eines Imagefilms"

Bearbeiter: Marie Hoffmann, Ulf Kordts

Betreuer: Prof. Jens Nävy
Sommersemester 2010


Nicht selten wird man als Student des Studiengangs Facility Management gefragt, was eigentlich genau hinter dem Berufsbild eines Facility Managers steckt. Oft besteht das Vorurteil, Facility Manager wären Hausmeister.

Dementsprechend waren im November 2008  einige unserer Kommilitonen ziemlich verärgert, dass selbst SternTV in einem Beitrag die Aussage tätigte, ein Facility Manager sei ein Hausmeister. Dies führte dazu, dass ein Schreiben an die Redaktion von SternTV verfasst wurde, in dem Facility Management auf Basis der DIN EN 15221 erklärt wurde. Leider führte das zu keiner Reaktion von Seiten SternTV.

Zu diesem Zeitpunkt entstand bei uns die Idee, einen Film zu dem Thema zu drehen und erste Ideenskizzen wurden entworfen. Ziel war es, nicht nur über das Berufsbild des Facility Managers aufzuklären, sondern auch zukünftige Studenten für diesen Studiengang zu begeistern.
Allerdings fehlten uns noch die passenden Partner für die technische Umsetzung. So kam es, dass das Projekt bis zum Wintersemester 2009/2010 auf Eis lag, es aber dennoch in unseren Köpfen präsent blieb. Schließlich konnten wir eine Kooperation mit Studenten der Medientechnik an der Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) in Hamburg erreichen. Das Projekt Imagefilm konnte starten.Von Oktober 2009 bis März 2010 sollten die Vorbereitungen getroffen und die Filmaufnahmen dann im April gemacht werden.
Der erste Schritt bestand darin, ein passendes Storyboard zu entwickeln. Also wie stellt man Facility Management nun dar? Und vor allem so, dass auch der Laie es verstehen kann?

Es begann ein sehr spannender und kreativer Prozess, welcher viel Spaß bereitete, aber nicht immer leicht fiel. Aus diesem Prozess heraus entstand die Idee, die Aufgaben des Facility Managers anhand eines Gebäudes zu erläutern, um so das Verständnis der Zuschauer zu unterstützen. Nun fehlte jedoch noch das passende Objekt, welches uns die gewünschten Motive in ansprechender Form bot. Es wurden also alle Hebel in Bewegung gesetzt, bis schließlich eine Immobilie eines Bildungsträgers als Drehort gewonnen werden konnte.
Leider erfolgte die Motivfreigabe nicht so, wie wir es uns gewünscht hätten, da die ansprechendsten architektonischen Motive verständlicherweise bereits für eigene Werbezwecke genutzt wurden. Aus diesem Grund mussten wir uns mit dem zufrieden geben, was wir bekamen.
Schauspielerin und Sprecher fanden wir im Internet über Anzeigen in sogenannten Social Networks.

Am 19.04.2010 ging der lang erwartete Filmdreh dann los. Einige Szenen waren schnell im Kasten, andere mussten dutzende Male wiederholt werden. Um ca. 17 Uhr hatten wir das Filmmaterial zusammen.
Am Tag darauf folgten die Tonaufnahmen. Ein Tonstudio an der HAW war organisiert, dachten wir zumindest. Tatsächlich hieß es dann: Ihr könnt in dem nicht so gut ausgestatteten und lärmgeschützten Tonstudio eure Aufnahmen machen. Nebenan wurde gerade eine Oper geschnitten. Mit viel Glück haben wir dann doch noch eine Stunde Aufnahmezeit im richtigen Tonstudio bekommen, die uns Dank unseres hervorragenden Sprechers ausreichte.
Und dann war die Arbeit für uns FM-Studenten auf einmal vorbei. Der Schnitt erfolgte durch die Studenten der Medientechnik, die aus unserem Material das Beste rausholten.

Seit Juni ist der Film nun fertig und kann stets beim Tag der offenen Hochschultür bewundert werden.