FM-Exkursion nach Frankfurt a.M. im Mai 2015

FM-Exkursion nach Frankfurt a.M. im Mai 2015

Studenten des Bachelorstudienganges Facility Management, des Masterstudienganges Facility- und Immobilienmanagement sowie Studenten der Architektur haben an der FM-Exkursion nach Frankfurt am Main teilgenommen. Die Exkursion wurde von Prof. Jens Nävy sowie den Studienkoordinatoren Dorothea Swiderek und Carola Rauch begleitet.

Nachdem im Hotel eingecheckt wurde, konnte jeder die Gelegenheit war nehmen die Innenstadt Frankfurts auf eigene Faust zu erkunden. Einige Studenten nutzten die Zeit um in der Innenstadt Shoppen zu gehen, andere sahen sich die Skyline und den Römer an, eines der schönsten und ältesten Rathäuser Deutschalnds. Seit über 600 Jahren wird im Römer regiert, Kaiser gingen ein und aus, Fußballstars winkten von seinem Balkon.

Am zweiten Tag ging es nach einem guten Frühstück mit dem Bus zur Commerzbank Arena. Dort sahen die Studenten bis zum Start der Führung den Profis der 1. Bundesliga (Eintracht Frankfurt) beim Dienstagstraining zu. Gegen 10 Uhr begann die Führung durch das Stadion mit umfangreichen Informationen, z.B. zum Bau, zur Nachhaltigkeit und zur Bewirtschaftung. Das Stadions hat 51.500 Sitz- und 9.300 Stehplätze. Anschließen konnten Fragen an den für das Stadion verantwortlichen technischen Manager gestellt werden. 14 Uhr begann die Führung in der Deutschen Bank Zentrale direkt im Finanzdistrikt Frankfurts. Eine Präsentation der Pressesprecherin der Deutschen Bank informierte über den Bau und Umbau der 155 Meter hohen Zwillingstürme, die Nachhaltigkeit und Zertifizierung des Gebäudes und über die Funktion und die Herausvorderungen des Desk-Sharing.

Gebaut wurden "Soll und Haben", wie die Türme genannt werden, von 1979 bis 1984. Nach22-jähriger Nutzung wurden die Türme grundlegend renovieren. Das 2010 wieder bezogene Gebäude ist LEED- und DGNB-zertifiziert. Infolge des Umbaus sank der Energieverbrauch um die Hälfte, der Wasserverbrauch um über 70 und die CO2-Emissionen um fast 90 Prozent.

Beim anschließenden Rundgang konnte die herausragende Innenarchitektur bestaunen und weitere Fragen an die Referentin gestellt werden. Den Abschluss der Führung bildete der Besuch des "Brand Space". In dem für die Öffentlichkeit zugänglichen Forum lässt sich die Marke Deutsche Bank mithilfe modernster Technik auf intuitive, spielerische und die Phantasie anregende Weise neu erleben.

Der dritte und letzte Exkursionstag führte die Studenten zum Frankfurter Flughafen (Fraport). Ein Flughafenmitarbeiter erklärte das Flächenmanagement und die Bereiche Sicherheit, Gastronomie und Shop. Nach einem "Rundflug auf Höhe 0" (mit dem Highlight des Starts des Airbus A 380) stellte der leitende Facility Manager die Organisationsstruktur des Frankfurt Flughafens vor. Genauer ging der Referent dann auf den Bereich des Immobilien- und Facility Managements ein. Es wurde schnell deutlich, dass ein enormer Aufwand in der Bewirtschaftung solch einer Immobilie steckt, vor allem unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit.

Der Servicebereich „Immobilien- und Facilitymanagement“ als interner Dienstleister der Fraport AG am Flughafen Frankfurt betreut und betreibt auf einer Gesamtfläche von 23 Quadratkilometern rund 450 Gebäude, 150 Kilometer Fahrstraßen 6,9 Quadratkilometer Vorfeldfläche, 9,4 Millionen Quadratkilometer Grünflächen, ca. 20.000 Fahrzeuge und Spezialgeräte sowie weitere 7.000 gebäudetechnische Anlagen über deren gesamten Lebenszyklus. In seiner Funktion trägt IFM die Verantwortung für den technischen Lebenszyklus aller Gebäude und Anlagen im Eigentum beziehungsweise Besitz der Fraport AG am Standort. Die anspruchsvolle Aufgabe erstreckt sich über Planung, Bau und Instandhaltung der Immobilien. Neben verschiedenen Fahrzeugwerkstätten für Sonder- oder Serienfahrzeuge verantwortet IFM sämtliche Transport-, Post-, Print-, Material- und Tankdienste sowie das komplette Reinigungsmanagement von Gebäuden und Flächen, Grünflächenmanagement und den Winterdienst.

Mit den neu gewonnen Eindrücken aus Frankfurt traten die Studenten 14 Uhr die Rückfahrt nach Dessau an, wo sie gegen 21 Uhr wieder eingetroffen sind.

Die Teilnehmer bedanken sich bei den Organisatoren und Referenten der Exkursion.